Brasilien, Brasilien!

11April
2012

Wieder Zuhause

Wie die meisten von euch ja schon wissen, bin ich wieder heil in Deutschland gelandet. Der Rückflug war zwar nicht so entspannt wie der Hinflug, aber mit ein paar Filmen und einem guten Buch war es schon erträglich, auch wenn ich dann gefühlt Mitten in der Nacht wieder Zuhause angekommen bin und in den letzten Tagen weiter dem brasilianischen Zeitrhytmus gefolgt bin.

Nun bin ich dabei, die 2000 aufgenommenen Fotos zu sortieren, meine Wohnung wieder einzuräumen und mich mit der arktischen Kälte hier abzufinden Zwinkernd

Außerdem habe ich mir vorgenommen, den Portugiesisch-Kurs weiterzumachen und werde sicher in nicht allzu fernen Zukunft eine neue Reiseroute für Brasilien planen. Denn auch wenn ich viel gesehen und erlebt habe - es gibt noch viel zu entdecken!

Fall es dann irgendwann soweit ist, werde ich sicher wieder ein Reisetagebuch schreiben und meine Abenteuer mit euch teilen.

Für jetzt erstmal Danke für eure vielen Kommentare und das liebe Feedback - mehr Fotos und Erzählungen gibts nun persönlich von mir Lächelnd

01April
2012

Salvador da Bahia

Ende der Woche war ich also fuer 2 1/2 Tage in der Hauptstadt Bahias, was auch mein letzter Ausflug in Brasilien sein sollte.

Salvador war zu Beginn der Kolonialzeit die Hauptstadt Brasiliens, weshalb die Stadt einiges an Geschichte zu bieten hat. Anders als im Touriort Praia do Forte kann man hier ausserdem auch die doch ganz andere Kultur Bahias im Vergleich zu den suedlicheren Metropolen erleben, was wohl vor allem an einem eher dunkleren Kapitel Brasiliens liegt, der Sklavenzeit (die bis in die 1880er Jahre ging, als Brasilien als letztes Land der Welt die Sklaverei abschaffte). Bis heute gilt Salvador als "Stadt der Schwarzen" mit einem besonders hohen Anteil an Menschen mit afrikanischen Wurzeln. Aber ob Schwarz, ob Weiss, das spielt im Alltag des multikulturellen Brasilien eigentich keine Rolle, obwohl man sich dessen bewusst ist. Miriams Vater hat mir erzaehlt, dass es vor ein paar Jahren eine Umfrage zu Ethnizitaet gab, und die Befragen ueber 100 verschiedene Typen ihrer Hautfarbe angegeben haben! Wie dem auch sei, in der bahianischen Kultur finden sich viele Einfluesse aus Afrika, so wie eben aus Europa im Sueden Brasiliens.

Dabei kommt vieles der brasilianischen Kultur, was bei uns bekannt ist, wie etwa verschiedene Formen des Sambas oder der Kampftanz Capoeira, aus Bahia. Und ich hatte mich so gefreut, Capoeira einmal am Strand live zu erleben - aber nix da. Stattdessen musste ich mich mit Darbietungen der Verkaeufer von Capoeira-Instrumenten als Souveniers zufrieden geben. Aber immerhin habe ich schonmal eine Vorstellung hier in Sao Paulo gesehen!

Die Altstadt Pelourinho

Salvadors historisches Zentrum wurde in den letzten zwei Jahrzehnten komplett restauriert. Zuvor galt es als gefaehrlichster Teil der Stadt, wovon ich aber heute nichts mehr gemerkt habe. In der Altstadt ist - anders als etwa in Rio oder auch SP - noch klar die Kolonialzeit zu erkennen, weshalb man sich wieder einmal in eine vergange Zeit zurueck versetzt fuehlt. Es ist ein Gewuehl aus engen Gassen und historischen Plaetzen mit vielen Kirchen und bunten Haeuserfassaden, hinter denen Souveniershops, Ateliers und Restaurant zu finden sind. Wirklich eine wunderschoene Stadt, auch wenn die Sightseeingtour wieder zu einer schweisstreibenden Angelegenheit wurde, da es in Bahia doch um einiges waermer ist als in SPZwinkernd

Terreiro de Jesus Terreiro de Jesus Igreja e Convento de Sao Francisco Bunte Hausserfassaden Altes Haus Renoviertes Haus Blick vom Largo do Pelourinho Casa de Jorge Armado am Largo do Pelourinho Alte Kirche in der Altstadt Streetart Praca das Artes Blick vom Praca das Artes 

Von der Oberstadt gelangt man mit einem futuristisch-wirkenden Aufzug in die Unterstadt, zum Hafen und zu einer grossen Markthalle, in der ich mal wieder Gelegenheit hatte, an den Souvenierstaenden mit Schmuck, Fussballtrikots und Samba-Instrumenten zuzuschlagen.

Blick auf den Lacerda-Aufzug Blick auf die Markthalle Blick auf den Hafen In der Markthalle

Igreja de Bonfim

Noerdich des Zentrums befindet sich die beruehmte Kirche von Bonfim, die von aussen nicht auffallend wirkt und von innen voll mit Kitsch ist - aber dennoch eine Besonderheit hat: Vor der Kirche werden bunte Baendchen, sogenannte fitinhas verteilt, die man sich mit drei Wuenschen ums Handgelenkt binden soll und solange tragen muss, bis sie abfallen, bevor dann die drei Wuensche in Erfuellung gehen. Die Knoten meines Baendchen haben sich schon heute geoeffnet, aber das lass ich einfach mal nicht gelten...

Die fitinhas sind das Markenzeichen Salvadors und ueberall (auf Taschen, als Schmuck, als Schluesselanhaenger etc) zufinden und geben vor der Kirche wirklichein schones Bild ab!

Igreja de Bonfim fitinhas

Farol da Barra

Da die Altstadt bis heute (v.a. nachts) als nicht so sicher wie andere Staedte Brasiliens gilt, hat mir Miriam eine Unterkunft im Stadtteil Barra suedlich des Zentrums empfohlen, und das war gut so. Ich war in einer tollen Pousada (vergleichbar mit einer Pension) mit eigenem Zimmer und eigeem Bad und Klimaanlage und tollem Fruehstueck (hab ich mir am Ende meiner Reise mal gegoennt) und auch so hatte Barra einges zu bieten: einen schoenen Strand und den alten Leuchtturm, der schon vor 200 Jahren den Schiffen aus Europa den Weg gewiesen hat.

Der Alte Leuchtturm am Strand von Barra

Gerne waere ich noch etwas laenger in Salvador geblieben, aber nun geniesse ich meine letzten Tage in Sao Paulo, bevor es bald schon wieder zurueck ins kalte Deutschland gehtUnentschlossen, aber ihr werdet nochmal von mir hoeren - bis dahin: Beijoss!                                                                                                                             

PS: Jetzt gibts auch Fotos im letzten Blogeintrag!

27März
2012

Praia do Forte

Bom noite meine Lieben,

wird mal wieder Zeit fuer ein Update!

Nachdem ich uebers Wochenede wieder bei Miriam in Sao Paulo war und Freitags den doch etwas enttaeuschenden Zoo erkundet habe sowie Samstags in die brasilianische Grillkultur eingefuehrt wurde, bin ich am Sonntag dann dem Aequator entgegen geflogen und nun im Bundesstaat Bahia im Nordosten Brasiliens.

Dass ich in meinen vier Wochen auch hierhin fliegen soll, wurde mir von allen Seiten ans Herz gelegt - und bis jetzt wurde ich nicht enttaeuscht. Vom Flughafen der Hauptstadt Salvador bin ich direkt ins 80km entfernte Praia do Forte gefahren, einem kleinen Ferienort an der Kueste, der in den 1970er Jahren nach der Idee eines Deutschen als genau das gebaut wurde; ein Ort, wo Oekologie und Tourismus vereint werden sollen, d.h. es gibt hier keine grossen Betonkloetze wie etwa an der Copacabana oder anderen bekannten Straenden, sondern Haeuser duerfen nicht hoeher als eine Palme (von denen es hier mehr als genug gibt) gebaut werden und die gesamte Kueste mit dem ueber 12km langen Strand steht unter Naturschutz, was sicher auch mit den hier nistenden Schildkroeten zu tun hat!

Praça de São Francisco Fischerboote vor der Kueste Blick auf das Tamar und den alten Leuchtturm Modell einer bahianischen Frau

Das TAMAR-Projekt

Fuenf verschiedene Meeresschildkroetenarten kommen jedes Jahr an die Kueste Bahias, um ihre Eier abzulegen, da jedoch nur ca. 1 von 1000 Schildkroetenbabys jemals ausgewachsen sein wird, ist hier das Tamar-Projekt zum Schutz der Schildkroeten ansaessig. Heute war ich in dem dazu gehoerenden, sehr schoen aufgebauten Museum am Strand und hab mir die riesigen Tiere angeschaut. Leider haben sich die meisten zumeist weit unten im Pool versteckt, was ich denen aber bei der Hitze hier nicht uebel genommen habZwinkernd Kleine Schildkroetenbabys gabs auch schon zu sehen, obwohl die meisten wohl erst im April schluepfen. Ein abgesperrtes Feld, wo die Eier geschuetzt werden, konnte man auch begutachten - aber Schildkroeten in freier Wildbahn, wie ich es erhofft habe, hab ich keine gesehn Unentschlossen

Projeto Tamar Schwimmende Schildkroete Guck Guck Schildkroetenbabies Hier werden die Eier behuetet Hallo! 

Der Strand

Danach bin ich - wie schon gestern - einfach an den Strand und habs mir mit dem Medicus im Schatten einer Kokospalme gemuetlich gemachtCool Der Sandstrand und die Palmen sind paradiesisch, nur leider kann man hier nicht so gut baden gehen. Im flachen Wasser warten zuerst Felsen und Korallenriffe bis es nach ca. 200m zumindest tief genug fuer ein kleine Abkuehlung (im mehr als warmen Meerwasser hier!) ist. Die letzten zwei Strandtage waren sehr erholend, aber jetzt reichts auch, weil so ganz allein wirds doch irgendwann langweilig und sonst kann man hier auch nicht viel machen: die Hauptfussgaengerzone mit Restaurants und Souvenierlaeden ist zwar ganz nett, kenn ich aber schon auswendig und auskosten kann man die auf Grund der sowas von gesottenen Preise (was soll man erwarten in einem eigens dafuer gegruendeten Touriort?) sowieso nicht.

12km langer Sandstrand Im Paradies Krabbe am Strand Unter Palmen I Unter Palmen II Riffe bei Ebbe Strand bei Flut Surfer am Strand noch mehr Strand

Morgen fahre ich deshalb weiter, wieder in die Hauptstadt Salvador da Bahia, die wohl so einiges an Kultur und Geschichte zubieten haben soll - davon aber beim naechsten Mal mehr - Beijoss!

22März
2012

Cataratas do Iguaçu

Nach drei Tagen in zwei Laendern, 500 Fotos und gefuehlten 10l Fluessigkeitsverlust durch enorme Hitze spaeter bin ich soeben wieder in Sao Paulo agenkommen - und wieder einmal habe ich eine Menge zu berichten!

Ich war also im Westen Brasiliens, genauer gesagt im an sich nicht besonders schoenen Staedtchen Foz do Iguaçu im Dreilaendereck Brasilien-Argentinien-Paraguay, um mir die groessten Wasserfaelle der Welt - die Cataratas do Iguaçu - aus wohl allen moeglichen Perspektiven anzuschauen Zwinkernd

Hoert sich erstmal nach ziemlichen Touri-Programm an, was es im Prinzip auch war, aber es hat sich gelohnt und war wirklich einfach nur beeindruckend.

Die Cataratas do Iguaçu liegen im riesigen Nationalpark (vom Flieger aus sieht man bis zum Horizont nur Wald), der sich ebenfalls ueber die drei Laender erstreckt und zum Unesco-Welterbe gehoert.

Die brasilianische Seite

Vorgestern hab ich bei strahlendem Sonnenschein auf eigene Faust die brasilianische Seite besichtigt, da es heisst "die Argentinier haben die Buehne, aber wir sind das Publikum mit der besseren SIcht"  - also los zum Nationalpark, durch den man zuerst in Massen in buntbemalten Doppeldeckerbussen getrieben wird, bevor es zu Fuss den 2km langen Pfad entlang der Wasserfaelle geht. Die ersten Blicke auf die Faelle waren dann aber recht enttaeuscht - Wie das sollen die sein? Mit so wenig Wasser? - anscheinend fliesst dort grad am Ende des suedamerikanischen Sommers vergleichsweise wenig...

Fahrt durch den Nationalpark Blick auf die kleineren Faelle Mit den Booten fahr ich am naechsten Tag Nasenbaerbaby Don't feed the animals!

Also begleitet von suessen Nasenbaeren weiter den Pfad entlang...so langsam hoerte man auch das Rauschen und dann: eine weisse Wucht, der Hauptwasserfall, auch Garganta do Diabo (Teufelskehle) genannt lag vor mir. Wirklich riesig: tief, breit und einfach gewaltig - wie, da soll sonst noch mehr Wasser fliessen??

Und dieses Naturschauspiel konnte man dann von schmalen Stegen aus, die ueber den unteren Fluss gebaut wurden, aus direkter Naehe betrachten!

Erster Blick auf die Teufelskehle Aussichtsplattform auf der brs. Seite von der Aussichtsplattform aus Die Teufelskehle mit Regenbogen

Auch wenn das beeindruckend war, nach zwei Stunden war man mit dem Programm auf der brasilianischen Seite eigentlich durch, sodass ich mich dann noch auf den Weg zum Nahe gelegenen Vogelpark - ja Vogelpark! - gemacht habe. Wurde mir empfohlen, und es war auch wirklich lustig, die vielen bunten Voegel: Papageie, Flamingos etc. zu beobachten. Und ich habe jetzt ein neues Lieblingstier: den Tukan, den ich ja auch schon in Rios Jardim Botanico gesehen hab. Sieht nicht nur schoen aus, sondern stellt sich im Park auch noch wie ein Topmodel da und wird aber boese, wenn die kleinen japanischen Jungs mit ihrer grossen Kamera zunah kommen Lachend

Eingang zum Vogelpark Papageie Arara-azul-grande Tukan I Tukan II Tukan III Tukan IV und den Vogel kenn ich nicht

Die argentinische Seite

Gestern sind wir, also mit noch einigen lieben Leuten aus dem echt guten Hostel in Foz do Iguaçu, mit einem organsisierten Minivan-Transfer dann zur argentinischen Seite gebracht wurden. Nach einer Stunde in der Warteschlange an der Grenze sollte dann ein wunderschoener Tag folgen. Ich bin mir nicht sicher, wo genau der Spruch mit der Buehne herkommt, aber man koennte ihn locker damit ergaenzen, dass Argentinien nicht nur die Buehne hat, sondern auch das Privileg, Backstage im VIP-Bereich vorbei zu schauen. Die Seite ist von der Natur her authentischer, es gibt viel mehr Pfade, mehr wilde Tiere: Affen und Krokodile! - man kann mit einem Boot zur Insel im Rio do Iguaçu fahren und nach einer endlos-langen Treppe einen atemberaubenden Blick auf die vorher von mir eben noch als enttaeuschend benannten kleineren Faelle bekommen und diese fast beruehren und schliesslich eine Stunden ueber Bruecken ueber den oberen Fluss spazieren um dann die Teufelskehl hinunterzublicken - 7 Stunden pures Erlebnis! Und das bei ca. 40Grad und gefuehlten 80% Luftfeuchtigkeit - jetzt weiss ich, dass ich in den Tropen binCool

In Argentinien Affen begruessen uns Aeffchen Affenmama mit Baby und wieder eine Nasenbaerfamilie! Blick auf die zum Greifen nah auf dem Weg zur Insel Von der Insel aus Garganta do Diabo Die Ruhe vor dem Sturm... Es geht bergab... An der Teufelskehle Panoramaversuch Der Mist steigt hoch noch mehr...

Und da ich nicht nur die Cataratas, sondern auch die Tiere so toll fand, werd ich mich wohl morgen - wenn sich das Wetter etwas beruhigt hat, grade geht die Welt in SP unter - in den 6.groessten Zoo der Welt begeben. Ok die Tiere sind nicht frei, aber man kann ne Safari durch ein riesiges Gehege machen und sonst hab ich bald alle Sights in SP abgeklappert...Zwinkernd

 

17März
2012

Paraty Paradise

Meine Lieben,

ich sah zwar aus, als kaeme ich aus der Hoelle, aber ich war im Paradies!

Paraty ist wirklich unbeschreiblich schoen, und das einzig traurige ist, dass ihr alle nicht dabei wart. Aber keine Sorge, ich hab ein paar Fotos zum Neidischwerden geschossen Zunge raus(Uebrigens sind jetzt auch noch mehr Fotos von Rio online!) 

Das Staedtchen

Paraty ist, wie ich ja schon beim letzten Mal geschrieben hab, ein kleines Kuestenstaedtchen zwischen Rio und Sao Paulo. Zur Kolonialzeit gabs hier einen wichtigen Umschlagshafen, um das brasilianische Gold nach Portugal zu schicken. Spaeter wurde von hier dann vor allem Kaffee nach Europa verschifft. Zu der Zeit begann man auch mit dem vermehrten Anbau von Zuckerrohr, wodurch in Paraty am Ende des 19. Jahrhunderts viele Schnapsbrennereien entstanden, um Cachaça herzustellen - bis heute soll man hier wohl den besten Cachaça bekommen, was ich dann auch direkt mal genutzt habe Zwinkernd

Ausserhalb des Zentrums kanns auch schoen sein! Blick auf den alten Kolonialhafen Fischer mit ihrer Beute

Als der Hafen dann zur vorletzten Jahrhundertwende nicht mehr gebraucht wurde, verfiel Paraty sozusagen in einen Dornroesschenschlaf und geriet in Vergessenheit, bis es vor ein paar Jahrzehnten wiederentdeckt wurde und man die gut erhaltenen Kolonialhaeuser restaurierte und den Ort fuer Touristen aus aller Welt interesssant machte.

Centro Histrico

Tatsaechlich fuehtl man sich beim Gang durch das historische Zentrum wie 100 Jahre zurueckversetzt. Autos sind hier nicht zugelassen, sodass man hoechstens mal eine Kutsche sieht, die ueber die alten Steinwege brettert. Die meisten der weissen Haeuser mit den bunten Tuer- und Fensterrahmen sind gut restauriert und werden heute fuer Laeden, Ateliers oder Gastronomie genutzt, sodass es auch hinter den schoenen Fassaden eine Menge zu entdecken gibt (was ich auch genutzt habe...).

Gasse im historischen Zentrum Bunte Tuer- und Fensterrahmen sind typisch noch mehr... Kutschen sind erlaubt altes Kolonialhaus Wahrzeichen: Igreja de Santa Rita im Zentrum Igreja Matriz de N.S. dos Remédios Cachaca Gaesschen im Centro Historico

Bootstrip

Der eigene Strand von Paraty soll nicht so schoen sein, aber mir wurde vorher sowohl von meinem Reisefuehrer als auch von Miriam und ihrem Vater empfohlen, dass ich unbedingt einen Bootsausflug in Paraty machen sollte, da runterherum wohl viele Straende und Inseln sind. Dem Rat bin ich dann auch mit einer meiner Zimmergenossinen gefolgt und hab mich in die Liste fuer einen Bootsausflug des Hostels eingetragen. Als es morgens los ging, wurden wir von einem wahren Brasilianer abgeholt und zum alten Kolonialhafen gebracht, wo wir dann mit einem kleinen Boot ablegten - vorher waren wir davon ausgegangen, dass wir auf einen groesseren Boot mit Leuten aus anderen Hostels unterwegs sein werden, aber nein, wir beiden hatten eine Privattour!! Also haben wir es uns auf dem Sonnendeck mit Musik gemuetlich gemacht und sind von ihm zu verschiedenen Straenden und Buchten gebracht wurden, wo wir schwimmen und schnorcheln konnten - und ich bin mir sicher, wenn es irgendwo ein Paradies auf Erden geben sollte, dann muss es irgendwo dort sein! Es war einfach herrlich, blau-gruenes Meer, lange Sandstraende, ueberall wilde Natur, Fische, Schildkroeten, Affen...               Der Tag war einfach klasse, auch wenn ich dann, trotz LSF50, abends aussah wie eine TomateZwinkernd

am Hafen von Paraty vom Boot aus Fische Paradiesischer Strand Schildkroete Verlassene Insel an einer Bucht

12März
2012

Stadt am Zuckerhut aehm -brot

Bom dia ihr Lieben,


es wird mal wieder Zeit fuer ein Update - die PCs in Hostels sind (wen wunderts..) doch sehr begehrt, sodass ich kaum Zeit finde (neben meinen ganzen Abenteuern hier) mal in Ruhe was zu schreiben.Die letzten drei Tage waren wieder sehr aufregend, und ich hab soviel erlebt, dass ich gar nicht weiss, wie und wo ich anfangen soll. Daher geh ich einfach mal chronologisch vor - Fotos fuege ich dann uebrigens bald dazu, der alte PC hier macht das grad nicht mit..


Rio war auf jeden Fall toll. Ob es es jetzt die cidade maravilhosa ist, darueber laesst sich sicher streiten, aber es ist auf jeden Fall eine sehr besondere Stadt, allein wegen ihrer geografischen Beschaffenheit. Die Straende sind wirklich der Wahnsinn, und dabei hat man stets den Blick auf die gigantische Felsen wie den pão de açucar (also Zuckerbrot!), die dois irmãos, oder den corvovado. Dazwischen ist Rio halt eine, wenn auch sehr gruene, Grossstadt, in der es - wie in allen anderen Metropolen - auch haessliche Seiten gibt, besonders wenn diese bei 35° anfangen zu stinken. Aber Ipanema, der Stadtteil direkt neben der Copacabana, in dem mein Hostel lag, war schon ganz cool. Viel Geschaefte, Restaurants und Bars, die (va letzteres) ich mit einer auf der Citytour kennengelernten Argentinierin die letzten Abende erkundet habe. 


Sonntag verlief mein Tag dann eigentlich aehnlich wie in Berlin, nur dass der (Floh-)Markt hier der Ipanema Hippie Marked mit vielen brasilianischen Kunst- und Kostbarkeiten war, der Sparziergang im Park sich im wunderschoenen Jardim Botânico (inkl. wilden Tieren!) abspielte und ich danach anstatt Zuhause auf der Couch im Liegestuhl am Strand mein Mittagsschlaefchen hielt. Was sich dann auch direkt mit einem huebschen Rot auf meinen Schultern bemerkbar gemacht hat (sonst faehrt man hier mit Sonnencreme LSF50 aber ganz gut).

Auf dem Hippie-Markt in Ipanema Brasilianischer Schmuck Feira Hippie de Ipanema noch mehr Schmuck... Christo blickt auf den Jardim Botanico 30m hohe Koenigspalmen Riesenwurzeln Wilde Tiere I Wilde Tiere II Wilde Tiere III Ueberall Pflanzen... ...und noch mehr!

Gestern bin ich dann mal ins Stadtzentrum von Rio gefahren. Allein die U-Bahn ist schon ein Erlebnis! Super modern und einfach mal in die Felsen reingebaut. Das Zentrum ist auch sehenswert, aber bei gefuehlten 45° zwischen den riesigen Haeuserfluchten war ich doch froh, als ich mich wieder auf den Rueckweg machte.

Im Stadtzentrum Teatro Municipal im Stil der Pariser Oper Catedral Metropolitana am Largo da Carioca Real Gabinete Português de Leitura In der Bibliothek Strassentreiben

Dabei bin ich dann an der Copacabana ausgestiegen, wo ich vorher noch gar nicht richtig war. Abgekuehlt hab ich mich beim Spaziergang am Wasser entlang des 3km langen Praia de Copacabana  - herrlich! Zum Schwimmen fand ich den Atlantik dann aber doch etwas frisch..Mal sehen wie es morgen wird!\

an der Copacabana Christo schaut wieder zu! Copacabana Palace Copacabana mit Zuckerhut Praia de IpanemaDois Irmaõs


Heute bin ich naemlich mit einem vom Hostel organisierten Minivan nach Paraty gefahren, ein kleines, altes, sehr warmes, koloniales Hafenstaedtchen zw. Rio und Sao Paulo, ueber dass ich euch beim naechsten Mal sicher mehr erzaehlen kann.

Auf der Fahrt... Zwischenstopp Pause vom Auto aus

Hier bleib ich drei Naechte, bevor es wieder zu Miriam geht. Die erste fing schon ganz gut an, hab eine nette Zimmergenossin, mit der ich grad meinen zweiten Caipirinha in Brasilien getrunken habe (Paraty ist auch der Heimatort des Cachaça!) und morgen eine Bootstour des Hostels entlang kleiner Inseln und paradiesischen Straenden machen werde - werde berichten!

10März
2012

Rio!

Bom noite,ihr Lieben!

Und viele Gruesse aus Rio! Bin gut angekommen. Die Fahrt mit dem Ueberlandsbus war super, die Dinger sind hier um einiges komfortabler als bei uns. Das Hostel ist ok. Alt und klein, aber super Lage in Ipanema (nur drei Blocks zum Strand) und nette Leute.

Heute habe ich, bei 35°, aber gefuehlten 43° Grad, eine 6stuendige Citytour mit einem waschechten Carioca und anderen jungen Touris gemacht. War sehr schoen, aber sooo heisss. Wir waren am Strand, aufm Corcovado bei Christo, im Tijuca-Wald, dem groessten urbanen Wald der Welt inkl Wasserfaellen etc., und in den alternativen Stadtteilen Lapa und Santa Teresa - alles herrlich!

Christo-Statue Blick auf den Zuckerhut! im Tijuca-Wald Farvela am Hang Treppe in Lapa  mit Fliesen aus aller Welt! Hostel in Ipanema

Soo jetzt muss ich den Platz frei machen fuer andere Hostelgaeste, aber ihr hoert von mir!

Beijoss

08März
2012

Vila Madalena

Es war einmal ein Grossbauer in einer brasilianischen Siedlung, der hatte drei Toechter: Madalena, Beatriz und Ida. Als die Kaffeeproduktion das kleine Sao Pauo schlagartig zur boomenden Stadt machte, verkaufte der Bauer sein Land und benannte die neu gegruendeten Stadtteile nach seinen Toechtern: Vila Madalena, Vila Beatriz und Vila Ida.

Soweit die muendliche Ueberlieferung. Ob die Geschichte wahr ist, weiss man heute nicht sicher, aber eine schoene Story fuer Touristen wie micht ist es allemalLächelnd

Wie ich ja schon erzaehlt hatte, ist Vila Madalena heute ein alternatives Stadtviertel, indem sich aber langsam die serioese Ober- und Mittelschicht Sao Paulos breit macht. Von der Wohnung aus sind es nur ein paar hundert Meter bis zur Hauptstrasse des Viertels, in der sich Restaurants, Bars und kleine Laeden aneinander reihen. Auf den Strassen, uebringes ueberall in Brasilien, fahren zudem viele Oldschool-VW-Bullis rum, die hier ja viel laenger gebaut wurden und demnach noch oft sehr gut in Schuss sind, was Vila Madalena wie ein kleines Hippie-Staedtchen wirken laesst.

  Typisch Vila Madalena Bar Geschaeft im Hinterhof Bulli mit Hotdog-Verkauf Haeuser voller Liebe! Streetart  Favela-Bar

Alle ist sehr schoen und gemuetlich und ich fuehle mich mitten in Sao Paulo wie in einem kleinen suedlichen Urlaubsstaedtchen und bekomme rein garnichts von Smog oder Industriestadt mit. Tatsaechlich sagen aber auch die einheimischen Paulistas, dass Vila Madalena ganz anders als der Rest der Stadt ist - soll mir recht sein, wenn das dann die Seite ist, die ich kennenlerne Zwinkernd

Neben einer extra Gasse, in der jaehrlich neue Kunstwerke an die Hauserwaende gesprueht, gepinselt oder gekleistert werden, findet man in Vila Madalena ueberall coole Streetart.

Je Quiero! Katzenfrau Pandas! Fotoshooting eines Kuenstlers vor seinem neuen Werk Kleines Maennchen Zu viele Bilder im Kopf Mosaikherz The Ramones Streetart Shopping! Streetart

So schoen es auch ist, ich freue mich auf Rio - morgen frueh gehts los! Werde dann sicher ganz bald von dort berichten - bis dahin Beijoss  Küssend

07März
2012

São Paulo

Die letzten zwei Tage in Sao Paulo waren weiterhin sehr schoen, sodass ich die Aussage aus meinem Reisefuehrer "In Sao Paulo arbeitet man, in Rio lebt man" und von Brasilianern "Es ist eine Strafe, in Sao Paulo zu wohnen" nicht bestaetigen kann!

Liberdade

Da es am Montag beim ersten Geldabheben erst einmal zeitintensive Schwierigkeiten gab (alles geregelt), sind wir nicht mehr nach Liberdade gefahren, sonsten nur hier im Viertel ein bisschen bummeln gegangen. Vila Madalena ist wirklich toll, dazu aber ein anderes mal mehr.

Weil Miriam arbeiten musste, bin ich dann gestern allein nach Liberdade gefahren und hab dort fuer ein paar Stunden die Gegend erkundet, war jedoch insgesamt etwas entaeuscht. Das japanische Viertel ist kleiner als ca. der Chinatown in Toronto oder Soho in London. Insgesamt gibts zwei Hauptstrassen, die man an typischen roten Lampen Japans erkennen kann. Dort entlang reihen sich Imbissbuden und Krimskramslaeden aneinander, wobei ich leider kein wirklich gutes Sushi-Restaurant ausmachen konnte und mich stattdessen mit einem Frozen Joghurt am Praca de Liberdade in der Sonne vergnuegt und Leute beobachtet habe. Zwar haette man in Liberdade viel lustigen Kleinkram kaufen koennen, aber da spar ich mir das Geld doch lieber fuer typische brasilianische Maerkte und SouveniersZwinkernd

Liberdade Praca da Liberdade Rua Galvao Bueno mit japanischen Lampen Der Verkehr in SP...

Die oberen 10.000

Das es bei Miram einen eigenen Hauspool und Fitnessraum sowie die liebe Dona Irina (die Hausfrau und Koechin) gibt, ist ja schon fuer mich ein Erlebnis. Gestern Abendsollte es allerdings noch extremer kommen. Miriam und ich waren bei einer guten Freundin von ihr zum Essen eingeladen: Schoen, dachte ich mir. Dann zieh ich mir was Nettes an und nimm ne Tuete Haribo als Gastgeschenk mit. Im Fahrstuhl zum Auto meinte Miriam dann schon, dass das Haus ihrer Freundin sehr interessant sei, weil ihr Vater ein bekannter Innenarchitekt sei und von ihm uebrings auch immer Freunde dort zu Gast seien. Da daemmerte es mir schon, dass das Ganze etwas gehobener wird – 1 ½ Stunden spaeter fand ich mich dann in Sao Paulos High-Society wieder...Die Wohnung: unbeschreiblich – wobei Miriams in diesem Zusammenhang oft benutzter Begriff “fancy” das Ganze doch ganz gut wiedergibt: riesig, die Moebel ultramodern in Schwarz und beige gehalten, ueberall Spiegel und Lichter, im Wohnzimmer, das ich auf die Groesser meiner Wohnung schaetzen wuerde, gab es ueberdimensionale Liegewiesen von Sofas, einen grosser Kamin (wofuer man den hier auch immer brauchen mag…) und Drehtueren ins Esszimmer, wo eine 5m lange Tafel schon passend zum Raum in Schwarz und Rot und mit Spiegeln eingedeckt war. Das vom eigenen, ich nenne ihn mal Diener, servierten und von gleich drei donas de casa in typisch blau/-weisser Hausmaedchen Uniform gekochtem Essen  stand dem dann in nichts nach. Und die Freunde des extravaganten Vaters fehlten natuerlich auch nicht – ich will nicht wissen, was da fuer ein Jahresumsatz am Tisch sass. Und ich, total underdressed, mittendrin! Sehr abenteuerlich, wobei mir da ein Abend doch voll und ganz gereicht hat….Lachend

Havaianas

Heute frueh sind Miriam, ihre Mutter Regine und ich dann erstmal shoppen gefahren – da ich vor meinem Rio-Trip doch unbedingt Havaianas, also FlipFlops dieser brasilianischen Marke, haben muesse. Dass ich schon eigene FlipFlops und drei paar Sandalden mitgebracht hab, zaehlte dafuer auch nicht. Aber wenn es es um Shopping-Strassen geht komme ich ja auch immer gene mit Zunge raus Also los zum Havaianas-Flagstore, wo es die Dinger wirklich in allen Farben, Formen und Kombinationen gab. Und wenn nicht, konnte man sich die Sohlen und Riehmen  seiner Wahl zu einem eigenen Havaiana zusammenstellen lassen. Eingedeckt mit roten Havaianas sind wir dann noch ein bisschen Sao Paulos Equivalent zum Ku’damm hinunterspaziert, bevor es wieder heim ging.

Brasilianische FlipFlops Havaianas Flagstore Beim Shopping

Heute Abend gehts dann mit der gesamten Family zu einer Bierprobe. Ja, ich weiss auch noch nicht genau, was das sein soll, aber Miriams Beschreibung klang fuer mich wie eine Weinprobe nur mit Bier – ich werde berichten!

05März
2012

Gut gelandet!

Bom dia alle zusammenCool

erstmal vielen Dank fuer eure Kommentare - habe mich sehr gefreut!

Der Flug war, anders als erwartet, gar nicht so schlimm: zuerst ein kostenloster Sightseeing-Flug ueber das naechtliche Berlin, ein Umstieg in Madrid, wiedererwartend ohne Probleme, und die elf Stunden Flugzeit von Madrid bis Sao Paulo verliefen auch schneller als gedacht, sodass ich (und mein Gepaeck!) gut, puenktlich und mehr oder minder ausgeschlafen in Sao Paulo gelandet bin!

Miriam hat mich dann vom Flughafen abgeholt, weil es doch tatsaechlich keinerlei oeffentlichen Transport dorthin gibt - das wird noch lustig, wenn sie arbeitet und ich ein Taxi, was hier im Gegensatz zu anderen brasilianischen Staedten recht teuer ist, nehmen kann Unentschlossen 

Die Begruessung nach solang Zeit war schoen, aber wir muessen uns wohl erst wieder neu kennenlernen, womit wir aber dann auf der langen Autofahrt bis zu ihr direkt mit angefangen haben...Auf der Fahrt haben sich dann auch meine bisher gehoerten Berichte ueber Sao Paulo bestaetigt: es ist laut, riesig und weit und breit nur Hochhaeuser und heruntergekommene Baraken an den Strassengraeben. Der Rio Tietê entlang der Autobahn stinkt noch dazu bestialisch... Trotzdem fand ich das alles total schoen, bis mir einfiel warum: es ist hier total gruen, alles blueht, kraeftige Farben in der Natur, herrlich nach dem grauen Winter in Berlin!

Miriams Zuhause ist toll. Sieht wohnt in Vila Madalena, was laut Reisefuehrer ein einst alternatives Studenten-, heute aber trendiges Mittel- und Oberschichten-Viertel ist - kommt mir irgendwie aus Berlin bekannt vor...

Von der Tiefgarage gehts mit dem Aufzug direkt vor die Wohnungstuer, wo einen dann erstmal Junior (ihr asthmakranke aber supersuesse Hund) begruesst. Ich hab mein eigenes Zimmer und eigenes Bad. Das hat hier jeder. Also Miriam, ihre Eltern und auch der Hund: mit dem wird naemlich nicht spazierengegangen, sondern er hat seinen eigenen Bereich. In dem Zimmer war ich noch nicht, aber man kann es sich ja vorstellen....Naja andere Laender, andere Sitten - oder wie war das? Lachend

Blick aus meinem Zimmer

Insgesamt komm ich mir vor wie im All-Inklusive-Hotel (Miriam: "My home is your home"), hier gibts naemlich fuer die Hausbewohner auch noch eine eigene Sonnenterrasse mit Pool - probier ich spaeter vielleicht mal aus Cool Hier ist es uebringens 30Grad, was aber laut Miriam und ihren Eltern noch nicht heiss ist. Bis jetzt blieb mein erwarteter Hitzeschock aber auch aus - einfach herrlich: Sommerklamotten an und los gehts!

Wir waren dann gestern direkt auch mal an der Avenida Paulista (im Reisefuehrer steht: "die bekannteste Strasse Brasiliens" > man kommt sich vor wie in Manhattan > beeindruckend!) und im Museu de Arte MASP (laut Reisefuehrer "das wichtigste Kunstmuseum Lateinamerikas" > war ganz nett, aber als Europaerin ist man da wohl doch etwas verwoehnt, ausserdem war ich mueeede...)

Avenida Paulista

Abends kamen dann auch ihre Eltern nach Hause - die beiden sind super lieb und ihr Vater hat mir gestern schonmal eine Einfuehrung in die brasiliansiche Geschichte mit besonderem Fokus auf Sao Paulo, die momentane politische und wirtschaftliche Situation des Landes sowie meine geplante Reiseroute gegeben, dass alles in gutem Englisch, was es fuer mich doch ein bisschen einfacher macht...aber von meinen Brocken Portugiesisch waren sie auch begeistert! Naja, ich denke ich werde hier bei ihen noch eine Menge Spass haben und freue mich riesig auf die naechsten vier Wochen!

Jetzt muss ich erstmal fruehstuecken (mal sehn, was das hier heisst Zwinkernd) und dann fahren Miriam und ich nach Liberdade, dem japanischen Viertel im Zentrum der Stadt (und die groesste japanische Siedlung ausserhalb Japans - mmmh Sushi, ich komme!)

 

 

 

 

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